„Du zweifelst an dir selbst.

Du vergleichst dich mit anderen und schneidest in deinen Augen immer schlecht ab. Da ist das GefĂŒhl, dass du von guten Eigenschaften und FĂ€higkeiten zu wenig, von den schlechten zu viel besitzst.

Du fragst dich manchmal, warum andere ĂŒberhaupt mit dir zusammen sein wollen.

Wenn dir etwas gelingt, dann ist es fĂŒr dich nur  GlĂŒck oder Zufall. Wenn etwas schief lĂ€uft, dann siehst du dies als BestĂ€tigung, dass mit dir etwas nicht stimmt oder du ein Versager und Pechvogel bist.

Du glaubst, dich erst mögen zu können, wenn du deine „Defizitliste“ abgearbeitet hast und ohne Fehl und Tadel bist. Vielleicht denkst du sogar, deine SchwĂ€chen niemals beheben zu können, sondern dein Leben lang minderwertig zu bleiben und einfach „nicht in Ordnung“ zu sein. Dein kritisches Verhalten dir gegenĂŒber fĂŒhrt dazu, dass du Angst hast vor Ablehnung, Angst, deine Meinung zu sagen, Angst, deine BedĂŒrfnisse zu Ă€ußern, Forderungen abzulehnen, selbstbewusst aufzutreten, und, und …

Und fĂŒr die Angst kannst du dich nicht leiden. Du forderst Perfektion von dir oder traust dich erst gar nicht an neue Vorhaben, weil du glaubst, es nicht zu schaffen. Vielleicht versuchst du auch deine Selbstzweifel hinter einer Maske von Unnahbarkeit, KĂ€lte und AggressivitĂ€t zu verbergen, die bei anderen als Arroganz ankommt. Dich als unattraktiv, dumm, zu dick, zu tollpatschig ansehen; dir nichts zutrauen; dich mit anderen vergleichen und abwerten, nicht Nein sagen können; WĂŒnsche nicht Ă€ußern können; GefĂŒhle nicht zeigen können; mit Lob nicht umgehen können; dich leicht gekrĂ€nkt und deprimiert fĂŒhlen; nichts Neues riskieren; perfekt sein wollen; eifersĂŒchtig zu sein; Ă€ngstlich sein; anderen gegenĂŒber abwertend sein; arrogant sein
. all das sind oft die Auswirkungen von einem MinderwertigkeitsgefĂŒhl.

Es gehen dir Gedanken durch den Kopf wie

„Ich bin nicht liebenswert …“

„Ich bin nicht in Ordnung“

„Ich bin minderwertig“

„Ich bin ein Versager“

„Immer mache ich alles falsch“

„Ich werde es nie zu etwas bringen

Du bist und bleibst liebenswert, so wie du bist. Du bist okay!!

Erinnere dich immer daran: Es gibt keine minderwertigen oder wertlosen Menschen. Alle Menschen haben StĂ€rken und SchwĂ€chen. Es ist in Ordnung, wenn du dich bezĂŒglich eines konkreten Verhaltens mit anderen vergleichst und feststellst, dass du manches weniger gut kannst oder weniger davon besitzt. Du solltest aber auf keinen Fall daraus folgern, weniger wert zu sein. Dein Verhalten und ein Mangel an gewissen FĂ€higkeiten Ă€ndern nichts an deinem Wert. Du bist und bleibst liebenswert, was auch immer du tust.

Wenn du an den Ursachen deiner MinderwertigkeitsgefĂŒhle ansetzen möchtest

Hinter deinen MinderwertigkeitsgefĂŒhlen und der daraus resultierenden Selbstverunsicherung  verbergen sich negative Gedanken ĂŒber dich selbst.

Du fĂŒhlst dich weniger wert, weil du glaubst, weniger wert oder nicht liebenswert zu sein!

Vermutlich hast du negative Erfahrungen in deiner Kindheit gemacht, die dich zu dieser Schlussfolgerung gebracht haben. Doch nun bist du erwachsen und du solltest deine Gedanken ĂŒber dich nochmals auf ihre Richtigkeit hin ĂŒberprĂŒfen. Bilde dir deine eigene Meinung ĂŒber dich! Frage dich, ob Deine Reaktionen auf bestimmtes Verhalten anderer noch Ă€daquat sind.

Sei nicht dein eigener Gegner. Mache dich zu deinem Freund. Entwickle SelbstmitgefĂŒhl“.

Gerne unterstĂŒtze ich Dich bei der Reflexion deines Verhaltens und bei der Ressourcenaktivierung als VerhaltensĂ€nderung.

 

https://www.psychotipps.com/selbsthilfe/minderwertigkeitsgefuehle.html